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Leaky-Gut-Syndrom

Immer mehr Menschen sprechen von einem Leaky Gut. Aber gibt es den Leaky Gut überhaupt und wenn ja, was versteht man unter einem Leaky Gut, wie entsteht er und was kann man dagegen tun? Die Antworten auf diese Fragen findest du im Beitrag.

Gibt es den Leaky Gut überhaupt?

In der Alternativ- bzw. Komplementärmedizin ist die Existenz des Leaky Guts seit langem anerkannt. Aus schulmedizinischer Sicht galt der Leaky Gut hingegen bis vor einigen Jahren als unwissenschaftlicher Mythos. Das hat sich geändert. Inzwischen konnten unterschiedlichste Studien die Existenz des Leaky Guts wissenschaftlich bestätigen und sie ist auch schulmedizinisch nicht mehr abzustreiten. Allerdings wird der Begriff "Leaky Gut" in der Wissenschaft ungern verwendet und man spricht in Fachkreisen von einer Permeabilitätsstörung, Barrierestörung oder auch Tight-Junction-Störung. Diese Begriffe werden synonym verwendet und man versteht darunter eine krankhaft erhöhte Durchlässigkeit (Permeabilität) der Dünndarmwand.

Leaky Gut aus Sicht der Schul- und Komplementärmedizin

Obwohl die Existenz inzwischen unstrittig ist, bestehen immer noch Unterschiede zwischen den medizinischen Einschätzungen. Während in der Alternativ- und Komplementärmedizin dem Leaky Gut bereits unterschiedlichste gesundheitliche Folgen zugeschrieben werden, wurden aus wissenschaftlicher Sicht bisher noch keine Zusammenhänge zwischen einer Barrierestörung der Darmwand (Leaky Gut) und gesundheitlichen Beschwerden dokumentiert. Das wissenschaftliche Interesse für dieses Thema nimmt gerade erst Fahrt auf und es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis entsprechende Studienergebnisse vorliegen.

Zusammengefasst bedeutet das, dass sich Schul-, Komplementär- und Alternativmedizin inzwischen einig sind, dass es den Leaky Gut als Barrierestärung des Dünndarms gibt. Das Leaky-Gut-Syndrom hingegen, also der Leaky Gut als Ursache verschiedener gesundheitlicher Beschwerden, ist derzeit allerdings lediglich in der Komplementär- und Alternativmedizin als Krankheitsbild anerkannt. 

Was ist ein Leaky Gut und wie kann er entstehen?

Unter einem Leaky Gut versteht man eine krankhaft erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand ("löchriger Darm").

Die Darmwand hat zwei scheinbar widersprüchliche Funktionen. Zum einen muss sie leicht durchgängig sein, damit wichtige Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen und Abfallprodukte aus dem Körper ausgeschieden werden können, und zum anderen muss sie Umweltgifte, unverdaute Lebensmittelreste und krankmachende Keime daran hindern, in den Körper einzudringen.

Diese widersprüchlichen Funktionen gelingen ihr, indem sie einerseits sehr dünn ist, um Nährstoffe aufzunehmen/Abfallprodukte auszuscheiden und andererseits über verschiedene Schutzmaßnahmen verfügt, um ungebetene Gäste am Eindringen zu hindern.

Die gesunde Darmbarriere

Der Schutzmechanismus der Darmwand baut schichtweise aufeinander auf und besteht aus:

  1.  Der Darmflora
  2.  Einer Schleimschicht 
  3.  Der Darmwand mit unzähligen Immunzellen

Den äußersten Schutzschild bildet dabei die Darmflora, die man sich wie einen bunten Teppich aus Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilze) vorstellen kann. Darunter liegt die Schleimschicht, die wie ein Schutzmantel die Zellen der Darmwand überzieht. In der Darmwand selbst befinden sich unzählige Immunzellen, die aktiv werden, falls es einem Eindringling gelingen sollte, die Darmflora und die Schleimschicht zu durchqueren.

Das Zusammenspiel von Darmflora, Schleimschicht und Darmwand wird als Darmbarriere bezeichnet. Hier kommt unter gesunden Umständen nur durch, was nützlich oder zumindest unschädlich für den Körper ist. Schädliche Substanzen werden abgewehrt und am Durchqueren der Darmwand gehindert.

Die Zellen der Darmwand, die Schleimschicht und die Bakterien der Darmflora gehen eine Symbiose ein — das bedeutet, dass nützliche Bakterien, wie z. B. Faecalibacterium prausnitzii, Stoffe wie kurzkettige Fettsäuren produzieren, die als wichtige Energielieferanten für die Zellen der Darmwand dienen. Andere Keime, wie z. B. Akkermansia muciniphila ernähren sich wiederum von verbrauchtem Schleim, der von Darmzellen gebildet wurde und sorgen so für eine regelmäßige Erneuerung der wichtigen Schleimschicht, die zum Schutz der Darmwand dient.

Die geschwächte Darmbarriere

Gerät die Darmflora durch eine einseitige und ballaststoffarme Ernährung, chronischen Stress, Medikamente, Umweltgifte allerdings ins Ungleichgewicht, dann gehen nützliche Bakterien und damit schleimhautschützende Faktoren verloren. Eine ungünstige Ernährung (v. a. der häufige Verzehr von industriell verarbeiteten Lebensmitteln), chronischer Stress, Medikamente und Umweltgifte verändern nicht nur die Zusammensetzung der Darmflora, sondern können gleichzeitig die Schleimschicht direkt schädigen. Infolgedessen werden die Bakterien der Darmflora nicht mehr durch die Schleimschicht von der Darmwand getrennt, sondern kommen in direkten Kontakt mit ihr.

Tight Junctions

Bei gesunden Verhältnissen, also einer ausgeglichenen Darmflora und stabilen Schleimschicht, können sich die Verbindungen zwischen den Zellen der Darmwand (die sogenannten Tight Junctions) kontrolliert öffnen und schließen, um verbrauchte Stoffe aus dem Blut in den Darm abzugeben oder nützliche Stoffe aus dem Darm ins Blut aufzunehmen. Um diese Zellverbindungen (Tight Junctions) zu öffnen ist ein körpereigener Regulator nötig - das Zonulin. Kommen die Bakterien der Darmflora aufgrund einer geschädigten Schleimschicht in direkten Kontakt mit den Zellen der Darmwand, dann kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung dieses Regulators. Wenn zu viel Zonulin ausgeschüttet wird, dann werden übermäßig viele Zellverbindungen geöffnet und die Darmbarriere wird weiter geschwächt. Durch die gesteigerte Anzahl der geöffneten Verbindungen zwischen den einzelnen Darmzellen wird der Darm „löchrig“ - der Leaky Gut ist entstanden. Bestimmten Bakterien, wie z. B. Escherichia coli, gelingt es jetzt, in die Darmwand einzudringen. Dieser Vorgang bleibt natürlich nicht unbeobachtet; die Immunzellen, die in der Darmwand wachen, beginnen unmittelbar mit einer Abwehrreaktion gegen die Eindringlinge und es kommt zu Entzündungsreaktionen.

Nicht nur Bakterien, sondern auch unverdaute Nahrungsbestandteile können aufgrund der geschwächten Darmflora und der reduzierten Schleimschicht direkt mit der Darmwand in Berührung kommen. Dank der umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Dr. Allesio Fasano ist, neben dem direkten Kontakt von Darmbakterien mit der Darmwand, ein weiterer Auslöser, der zu einer erhöhten Ausschüttung von Zonulin führt bekannt: der direkte Kontakt von Gliadin, einem Hauptbestandteil von Gluten, mit der Darmwand. Das bedeutet, nicht nur der unmittelbare Kontakt zwischen Darmzellen und Bakterien, sondern auch zwischen Darmzellen und Gluten, führt zu einer vermehrten Öffnung der Tight Junctions.

Merke: Ist der Schutz durch eine ausgeglichene Darmflora und stabile Schleimschicht nicht mehr gegeben, dann kommt es zum direkten Kontakt zwischen Keimen, Umweltgiften, unverdauten Lebensmittelbestandteilen einerseits und der Darmwand andererseits. Dadurch kommt es zu einer gesteigerten Öffnung der Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Zellen der Darmwand und es werden Entzündungsprozesse innerhalb der Darmwand ausgelöst. Die Durchlässigkeit der Darmwand nimmt zu und das Phänomen des Leaky Guts entsteht.

Wichtig: Die Voraussetzung für einen unmittelbaren Kontakt der Darmbakterien bzw. Gliadin (Hauptbestandteil von Gluten) mit der Darmwand ist das Fehlen oder die starke Beschädigung der schützenden Schleimschicht. Gluten stellt in Kombination mit einer Fehlbesiedlung der Darmflora und einer beschädigten Schleimschicht einen Risikofaktor für die Entstehung eines Leak Guts dar.

Symptome des Leaky-Gut-Syndroms

Auch aus Sicht der Komplementär- und Alternativmedizin gibt es leider kein klassisches Leitsymptom, das unverwechselbar auf einen Leaky Gut hindeutet. Einige Betroffene leiden unter starken Verdauungsbeschwerden und Bauchschmerzen, während bei anderen die Verdauung unauffällig bleibt, sich aber z. B. starke Hautprobleme bemerkbar machen.

Im Folgenden findest du  Beschwerden, die mit einem Leaky Gut verbunden werden:

  • Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Krämpfe
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit und allgemeiner Leistungsabfall
  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Hauterkrankungen (z. B. Akne, Rosazea, Schuppenflechte, Neurodermitis)
    Mehr über den Zusammenhang von Haut und Darm erfährst du in meinem kostenlosen Haut-Fahrplan.
  • chronische Gelenk- und Muskelschmerzen
  • chronische Entzündungen
  • Stimmungsschwankungen und Depression
  • Autoimmunerkrankungen (z. B. Hashimoto, Multiple Sklerose, Diabetes mellitus, rheumatische Erkrankungen)
  • Parkinson
  • auch bei Autismus und ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung) scheint der Leaky Gut eine Rolle zu spielen

Eine geschwächte Darmbarriere und erhöhte Darmdurchlässigkeit der Darmwand werden auch schulmedizinisch als Risikofaktoren für Allergien, Autoimmunerkrankungen und “silent inflammations” eingeordnet.

Wie kann ein Leaky Gut festgestellt werden?

In der Komplementär- und Alternativmedizin wird ein Leaky Gut mit Hilfe einer Stuhlprobe und ggf. Blutanalyse diagnostiziert. In der Schulmedizin ist keine Untersuchungsmethode anerkannt.

Untersuchungsmethoden zur Diagnose eines Leaky Guts

Die Untersuchung der Darmflora kann erste Erkenntnisse über die Zusammensetzung der Darmbakterien geben. Dabei sollte die Analyse der schleimhautschützenden Bakterien Faecalibacterium prausnitzii und Akkermansia muciniphila unbedingt berücksichtigt werden.

Der Nachweis von Zonulin dient als Marker, denn er zeigt, wie viele Zellverbindungen (Tight Junctions) geöffnet sind. Je mehr Zonulin nachgewiesen werden kann, umso höher ist die Anzahl von geöffneten Zellverbindungen. Der Zonulin-Wert kann sowohl im Stuhl als auch im Blut untersucht werden.

Daneben dient der Nachweis von Alpha-1-Antitrypsin als wichtiger Hinweis. Dabei handelt es sich um ein relativ großes Molekül, das in der Leber produziert wird und nur aus dem Blut in den Darm gelangt, wenn die Zellverbindungen der Darmwand übermäßig geöffnet sind.

Auch die Konzentration des sekretorischen Immunglobulin A (sIgA) kann ergänzend zur Diagnose des Leaky Guts untersucht werden. Ein erniedrigter sIgA-Wert lässt ein geschwächtes Immunsystem und chronische Entzündungen vermuten; ein gesteigerter sIgA-Wert deutet dagegen auf ein frisch alarmiertes Immunsystem hin (akute Entzündung).

Erhöhte Calprotectin-Werte können allgemein bei entzündlichen Prozessen der Darmwand nachgewiesen werden.

Merke: Die wichtigsten Untersuchungsmarker (Testwerte) zur Diagnose eines Leaky Guts sind Zonulin und Alpha-1-Antitrypsin. Die Analyse des Darmmikrobioms, insbesondere der schleimhautschützenden Bakterien Faecalibacterium prausnitzii und Akkermansia muciniphila sowie die Überprüfung des sIgA und Calprotectins stellen sinnvolle Ergänzungen dar.

Alle Angaben dienen zur Information und nicht zur Selbstdiagnose. Eine korrekte Diagnose erfolgt immer durch einen erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker unter Berücksichtigung verschiedener Untersuchungsparameter und der Gesamtheit der Beschwerden.

Richtiges Vorgehen und Ernährung nach der Diagnose "Leaky Gut"

Es gibt zwar kein Medikament, dass einen Leaky Gut über Nacht heilt, aber es gibt einiges was du tun kannst, um wieder eine gesunde und stabile Darmbarriere herzustellen. Die Therapie eines Leaky Guts erfolgt ganzheitlich, d. h. es müssen verschiedene Aspekte gleichzeitig berücksichtigt werden. Die wichtigsten Grundpfeiler findest du hier zusammengefasst:

1. Stelle deine Ernährung um:

Wichtig ist, Nahrungsmittelzusatzstoffe in deiner Ernährung zu reduzieren bzw. zu meiden. Du findest sie in industriell verbreiteten Lebensmitteln. Besonders problematisch sind dabei Emulgatoren (Merkhilfe: E 430 bis E 499). Sie stehen im Verdacht, die schützende Schleimschicht auszudünnen.  Konservierungsstoffe (Merkhilfe: E 200 bis E 297) wirken antibakteriell und haben negative Auswirkung auf die Vielfalt einer gesunden Darmflora, die wiederum die Darmschleimhaut schützt. Auch raffinierter Zucker (Industriezucker) und künstliche Süßstoffe können die Darmbarriere negativ beeinflussen.

Integriere, anstelle gekaufter und stark verarbeiteter Lebensmittel, möglichst viele frische pflanzliche Lebensmittel und achte auf abwechslungsreiche Ballaststoffquellen. Besonders wichtig ist die Förderung der schleimhautschützenden Bakterien. Das Wachstum dieser Bakterien kannst du mit Hilfe von Präbiotika, insbesondere resistenter Stärke und Inulin, fördern. Ihr Wachstum kann zusätzlich durch Omega-3-Fettsäuren und pflanzlichem Protein (Quinoa, Hülsenfrüchte) unterstützt werden. Mehr Informationen, wie du nützliche Bakterien fördern kannst, findest du in den Beiträgen „Omega-3-Fettsäuren“ und „Stuhlanalyse“.

2. Meide Gluten:

Gluten ist enthalten in Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel.
Wichtig: Diese Getreide kommen in zahlreichen industriell verarbeiteten Lebensmittel zum Einsatz.
Greife auf glutenfreie Alternativen wie Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Süßkartoffeln, Kartoffeln, Reis, glutenfreien Hafer, Teff oder Mehl aus Nüssen zurück. Beachte dabei individuelle Unverträglichkeiten. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Milcheiweißmolekül (Casein) ähnlich wie Gluten verhält und zu einer vermehrten Öffnung der Tight Junctions führen kann. Daher empfiehlt es sich ebenfalls auf Milch und daraus hergestellte Produkte zu verzichten.
Achtung: In laktosefreien Produkten ist Milcheiweiß enthalten (Laktose = Milchzucker, Casein = Milcheiweiß).

3. Nutze gezielte Nährstoffe:

Anders als es oft beworben wird, gibt es nicht das eine Nahrungsergänzungsmittel, dass zur Heilung führt. In Kombination mit einer konsequenten Ernährungsumstellung können gewisse Nährstoffe allerdings großes Potenzial entfalten und als sinnvolle Ergänzung den Heilungsprozess unterstützen. Zu den wichtigsten Nährstoffen im Rahmen der Leaky-Gut-Behandlung zählt, neben den bereits genannten Omega-3-Fettsäuren, die essenzielle Aminosäure L-Glutamin. Führende Nährstoffexperten empfehlen hinsichtlich der Behandlung eines Leaky Guts eine Dosierung von 5 bis 10 g L-Glutamin pro Tag. Beachte: L-Glutamin ist grundsätzlich sehr gut verträglich. Bei sensiblen Personen wurde in seltenen Fällen Schlafstörungen als Nebenwirkung beobachtet. Die Einnahme sollte zwischen den Mahlzeiten erfolgen. Nicht in Kombination mit heißen Getränken!

Neben L-Glutamin hat sich Zink als nützliche Ergänzung zum Wiederaufbau der Darmbarriere erwiesen. Es unterstützt die Funktion des Immunsystems und die Regeneration der Darmschleimhaut. Eine allgemeine Dosierungsempfehlung im Rahmen der Behandlung eines Leaky Guts liegt bislang nicht vor. Die Dosierung zur Prävention (allgemeine Vorsorge) wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Erwachsene mit ballaststoffreicher Ernährung (erhöhter Phytatgehalt) mit 10–16 mg Zink pro Tag angegeben. Im Rahmen der Therapie von Erkrankungen liegt die Dosierung in der Regel höher und solle individuell mit einem erfahrenen Therapeuten ermittelt werden. Kontraindikationen (Umstände, bei denen Zink nicht eingenommen werden sollte) sind schwere Nierenschäden und akutes Nierenversagen.

4. Stressreduktion:

Auch Stress und seelische Belastungen können die Darmbarriere schwächen. Überlege dir, wie du mehr Erholung in deinen Alltag einbauen kannst und hole dir therapeutische Hilfe, falls du das Gefühl hast, emotionale Lasten auf deinen Schultern zu tragen. Emotionale Belastungen werden oft als (Mit-)Ursache von gesundheitlichen Beschwerden unterschätzt!

5. Sport:

Bewegung hat viele positive Auswirkungen auf unseren Körper. Auch die Darmbarriere profitiert von regelmäßigem moderaten Sport. Bestimmte Bakterien können z. B. aus der bei Sport anfallenden Milchsäure kurzkettige Fettsäuren herstellen, die, wie du bereits gelesen hast, wichtige Energielieferanten für die Darmzellen sind. 
Achtung: Hochleistungssport schwächt die Darmbarriere!

Ob man die Erfahrungen der Komplementär- und Alternativmedizin und den daraus entstehenden Therapieansatz für sich nutzen möchte, das bleibt jedem individuell überlassen. 

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass der Leaky Gut zukünftig auch aus Sicht der Schulmedizin mit gesundheitlichen Beschwerden in Verbindung gebracht wird und das Leaky-Gut-Syndrom (also der Leaky Gut als Ursache verschiedener Beschwerden) ein anerkanntes Krankheitsbild darstellen wird.

Wie immer hoffe ich, dass der Beitrag nützlich für dich ist und freue mich, wenn du mit mir auf meinem Instagram Kanal @dr.sandra.weber in Kontakt trittst!

   

Alles Liebe

Sandras Unterschrift

  

Diese Seite dient lediglich Ihrer Information und ersetzt nicht die Diagnose und Behandlung durch einen Arzt.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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